Generative Music: Waiting

Februar 14, 2021 - Lesezeit: ~1 Minute

Vor einiger Zeit beschäftigte ich mich etwas mit Musiktheorie und schrieb ein Java-Programm, mit dem ich (und so ziemlich nur ich) in der Lage war, diffuse Musik zu erzeugen. Der Ansatz war damals, möglichst offen zu beginnen und dann einzugrenzen. Das hat nicht gut geklappt. Ich habe unterschätzt, wie "einfache" verständliche Musik funktioniert.

Mit ein paar neuen Gedanken und dem Ansatz umgekehrt (wenig flexibel -> flexibler) habe ich nun ein Python-Script geschrieben, das deutlich weniger diffuse Musik erzeugt.

Um sich ein Bild machen zu können, kann man sich dieses Beispiel anhören. Das Stück geht Richtung Easy Listening / Jazz und nimmt am Loudness War nicht teil (hat also leise und laute Abschnitte). Entsprechend versträgt es sich nicht gut mit lauten Hintergrundgeräuschen. Es mäandert einige Minuten mit wechselnden Moll-Tonleitern und einer sich wiederholenden Progression i-v-iv-i vor sich hin, bis es "ausläuft".